Starzach2025

 

Wahlergebnisse: Europawahl, Kreistagswahl und Gemeinderatswahl

Über folgenden Link können Sie die aktuell verfügbaren Wahlergebnisse der Gemeinde Starzach einsehen:

https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08416050/praesentation/

Fünf Dörfer bilden eine Gemeinde - Ein Name aus Starz(el) und (Ey)ach! 

Am 1. Januar 1972 schlossen sich nach Gemeinderatsbeschlüssen und Bürgerentscheiden Bierlingen, Felldorf und Wachendorf zu einer neuen Gemeinde zusammen. Und da die Flüsse Starzel und Eyach die Gemeinde im Osten und Westen begrenzen, entstand daraus der Name Starzach.

Am 1. Juni 1973 entschieden die Sulzauer BürgerInnen der Gemeinde Starzach beizutreten. Komplettiert wurde die Gemeinde schliesslich am 1. Februar 1974 durch den mit grosser Mehrheit beschlossenen Beitritt der Ortschaft Börstingen.

Heute leben über 4400 Menschen in der Gemeinde. Starzach präsentiert sich als moderne Gemeinde mit einer guten Infrastruktur. 

Starzach Iiegt am Westrand des Kreises Tübingen. Seine 2781 Hektar große Fläche erstreckt sich auf der Hochfläche des Oberen Gäus und im Neckartal. Höchster Punkt ist das Wasserreservoir im Bierlinger Gemeindewald mit 546 Metern. Als niedrigster Punkt gilt der Neckar beim Austritt aus der Gemarkung Sulzau mit 357 m über Meereshöhe. 

Die fünf Teilgemeinden waren am Ende des 18. Jahrhunderts ritterschaftlicher Besitz. Bierlingen und Wachendorf gehörten zum Obervogteiamt der Freiherren von Ow-Wachendorf, Felldorf zum Obervogteiamt der Freiherren von Ow-Felldorf. Sulzau und Börstingen dagegen zum Obervogteiamt Weitenburg der Freiherren von Rassler. 1805 kamen die Orte allesamt unter württembergische Staatshoheit und 1807 zum Oberamt Horb. Das Oberamt wurde 1938 Kreis Horb. Im Zuge der Kreisreform kamen die Dörfer in den 70er Jahren zum Landkreis Tübingen. 

Nach der Gemeindereform wurde Bierlingen Verwaltungssitz und damit kommunales Zentrum. Bürgermeister Josef Oswald, erster Bürgermeister der neuen Gemeinde, führte seine Amtsgeschäfte im 1832 erbauten Rathaus, das 1972 renoviert worden war. Im Mai 1982 ging Josef Oswald aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Sein Nachfolger Manfred Dunst leitete Starzach bis 2004 und wurde von Thomas Noé, dem heutigen Bürgermeister, abgelöst.

Das neue Wahrzeichen im Kelhof, zwischen Bürgerhaus und Rathaus, bietet eine moderne Interpretation der jungen Gemeinde:  Die Steinskulpturen, bestehend aus einem Schäfer mit fünf Schafen an zwei Flüssen, symbolisieren die fünf Ortsteile und deren Lage an der Starzel und Eyach.