Starzach2025

Pop-Up Impfzentrum am 4. Juli 2021

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Aufruf zur Teilnahme an der „Konferenz zur Zukunft Europas“

Die Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig die Zusammenarbeit in Europa ist – in Forschung und Wissenschaft, in der akuten Krisenreaktion, aber auch hinsichtlich des Wiederaufbaus der Wirtschaft und der sozialen Kohäsion. Schmerzhaft wurden aber auch die Unzulänglichkeiten des geeinten Europas sichtbar: Unkoordinierte Schließungen innereuropäischer Grenzübergänge und eine im internationalen Vergleich schleppend angelaufene COVID-19 Impfkampagne. Es gibt also genügend Gründe, sich mit der Zukunft Europas zu befassen. Diese Debatte betrifft alle – die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die organisierte Zivilgesellschaft.

Am 9. Mai 2021, dem Europatag, eröffneten die drei wichtigsten Institutionen der Europäischen Union, das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und der Rat, die Konferenz zur Zukunft Europas. Die Konferenz zur Zukunft Europas ist ein Prozess, der es allen europäischen Bürgerinnen und Bürger ermöglicht, die Herausforderungen und Prioritäten Europas zu erörtern. Landrat Joachim Walter begrüßt die Konferenz zur Zukunft Europas: „Sie kommt zur rechten Zeit. Sie gibt den europäischen Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme. Jede und jeder kann über die digitale Plattform https://futureu.europa.eu/.“

Diese Plattform ist mit automatisierten Übersetzung ausgestattet. Alle Europäerinnen und Europäer können so miteinander in den Dialog treten, unabhängig von Fremdsprachenkenntnissen. Auf der digitalen Plattform können eigene Ideen geteilt werden, es können die Ideen anderer diskutiert werden und man kann an (virtuellen) Veranstaltungen teilnehmen. Die Konferenz wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 Schlussfolgerungen mit Leitlinien für die Zukunft Europas erarbeiten. Auch im Landkreis Tübingen sind Veranstaltungen geplant, die den europäischen Prozess zum Thema haben.

„Das Gelingen der europäischen Zusammenarbeit ist dem Landkreis Tübingen ein wichtiges Anliegen. Der Landkreis ist vielfältig vernetzt in Europa und profitiert erheblich vom europäischen Binnenmarkt und den diversen Förderprogrammen. Städte, Gemeinden und Kreis pflegen zahlreiche Kommunalpartnerschaften in Europa. Die Universität Tübingen und unsere Hochschulen sind im intensiven wissenschaftlichen Austausch mit ihren europäischen Kolleg*innen. Die Zukunft Europas ist unsere Zukunft. Daher sollten wir sie selbst in die Hand nehmen. Lassen Sie uns Europa gemeinsam gestalten. Beteiligen Sie sich an der Konferenz zur Zukunft Europas.“, so Landrat Joachim Walter.